Der Psychologe aus der Klinik wird die Station wechseln. Er muss vom Chef aus. Ich finde das gerade ziemlich doof und es macht mich traurig, weil ich das Gefühl hatte mit ihm wirklich weiter zu kommen.
Es wird sich dann wohl entscheiden, ob ich den neuen Psychologen kriege oder eine der Ärztinnen mich weiter betreut.
Blöd, wirklich.

Für diesen Aufenthalt ist skillen mal wieder ein Thema. Skillketten, rumprobieren, zur Not auch den ganzen Tag mit Eiswürfel durch die Gegend rennen. „Wir müssen Sie aus diesem schneide-Zuhause holen“ sagte der Psychologe. Damit hat er recht. Das schneiden ist Sicherheit und gewohnt und so lange mein Begleiter. Da ist skillen, auch wenn ich es schon lange mache, eben wirklich im Vergleich dazu noch neuer und ungewohnter.
Und auch einfach akzeptieren, dass es mal okay und gut sein kann wird Thema sein. Das auszuhalten.
Aber grade ist gar nichts gut oder okay. Ich fühle mich wieder in der Luft schwebend. Ich habe Angst, dass dieses Gerüst nun wackelt, weil der Psychologe geht, dass ich jemanden kriege mit dem ich nicht gut klar komme, jemand der alles anders machen will.
Ich verkrieche mich jetzt einfach nur noch im Bett.

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