Alles im Griff, der rote Faden ist aus Stacheldraht.

Und gerade ist so viel Grütze im Kopf, dass ich sie einfach rausschreiben muss. Diese 20 Minuten im Februar… Warum konnte der Krankenwagen nicht 20 Minuten länger brauchen? Oder die Tabletten 20 Minuten schneller wirken? Warum bin ich noch hier? Warum muss ich das aushalten? Warum, warum, warum… Tausende Fragen in meinem Kopf, die mich anschreien, wild und durcheinander, die keinen anderen Gedanken zulassen. Ich will schneiden. Tief. Tiefer als tief. Ich will eine Brücke. Oder einen Zug. Irgendwas, jetzt und sofort, dass es beendet. Ach scheiße. Ich würde so gerne einfach schreiend gegen die nächste Wand rennen. Besser noch: in eine Klinge. Scheiß Kopf, scheiß Gefühle, scheiß Durcheinander.

Ich glaub ich muss hier raus.

Was ich will und was ich will,
das sind zwei verschiedene Dinge.
Ich trau mich aufs Dach,
wenn ich mich dazu zwinge,
doch die Beine werden schwach.
Was mich so schwach macht,
ist nicht die Angst, dass ich fall‘,
es ist die Angst, dass ich springe!

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