And if you find a new way, You can do it today 

Obwohl mein Antrieb sich irgendwo um 0 rum bewegt habe ich es geschafft in Hose, Pulli, Jacke und Schuhe zu steigen und mich raus zu bewegen. Stillstand ist nicht gut.
Also einfach raus, über die Felder, genießen, dass es nicht regnet und die Sonne ab und an zwischen den Wolken hervorschaut.

image

Zuhause will ich ein wenig Ordnung schaffen, will mir etwas kochen und heute Abend mit Wärmflasche und Kater auf dem Sofa zusammen rollen. Als Belohnung, dass ich (hoffentlich) heute etwas geschafft habe. Antriebslosigkeit ist anstrengend. Nach der Medikamentenumstellung war es okay, grade habe ich wieder das Gefühl, dass sich nichts geändert hat. Ich werde das morgen mal beim Herrn Psychiater ansprechen. Ich will nicht direkt etwas neues probieren, ich will es noch versuchen, vielleicht ist es ja nur eine Phase. Andererseits komme ich schneller wieder aus dem Tief, wenn wir es direkt angehen. Es ist doch ätzend.
Rumhängen und eigentlich was tun wollen, sich damit selbst auf die Nerven gehen, sich selbst fertig machen. Deswegen hoffe ich, dass ich nun, wo ich schon mal draußen war, den Schwung nutzen kann um weiter zu machen, produktiv zu sein, etwas zu tun gegen die Selbstverletzungsgedanken. Gegen das Gedankenchaos und die gleichzeitige Leere. Irgendwie weiter machen. Es wird auch wieder besser werden.
Vielleicht höre ich mal wieder Harry Potter. Die Hörbücher haben mich durch meine Jugend und mein „gerade erst erwachsen“ begleitet, genau wie die Bücher. Viele Nächte lang habe ich der Stimme gelauscht, habe mich nach Hogwarts tragen lassen. Genau wie die Bücher mich dort hin gebracht haben. Vielleicht liebe ich Fantasy deswegen so sehr. Weil es eine ganz neue Welt ist, so abseits von dem Kampf und dem Chaos in dieser. Und doch irgendwie ähnlich.

Well, if you want to sing out, sing out 
And if you want to be free, be free 
‚Cos there’s a million things to be 
You know that there are 

6 Comments

Kommentar verfassen