But with the beast Insider there’s nowhere we can hide

Herzlich Willkommen im Nichts. In grenzenloser Dunkelheit, ohne einen Halt, ohne einen Weg, ohne einen Funken Hoffnung. Willkommen in der Leere. 

Ich greife zum Telefon, tippe im Adressbuch bis zur Nummer der Station und drücke auf den Hörer. Am anderen Ende meldet sich der Pfleger Arschkeks. Wir reden, ich erzähle ihm von der Anspannung, vom Wunsch mich zu spüren, mich zu verletzen, von der Leere und den schönen Momenten, die direkt wieder verflogen sind. Davon, dass ich schon während den schönen Momenten daran denken muss, dass ich wieder abstürze. „Genau das ist das Problem. Sie bauen sich da selbst einen Kreislauf auf. Sie müssen da raus.“ sagt Arschkeks. Er hat Recht, aber so leicht ist es einfach nicht. „Versuchen Sie den Moment zu genießen.“ Ich soll mir den schönen Moment bewahren, soll versuchen nicht alles zu zerdenken. Einfach genießen. Und mir immer wieder sagen, dass ich nicht an das Danach denke. Ja. Er hat so Recht. Ich muss da wieder raus. 

„Ich glaube, dass Sie das schaffen. Das sagt mir mein Bauchgefühl.“ Und ich muss lächeln. Er erinnert mich an die Fortschritte, die ich gemacht habe in 1 ½ Jahren. Wir reden über das gesund werden wollen. „Vor 1 ½ Jahren war das mit dem Wollen noch nicht so. Aber nun wollen Sie es, Sie wollen es absolut.“ Und er hat wieder Recht. 

Es tut gut mit ihm zu reden. Zu wissen, dass er an mich glaubt. Zu wissen, dass keiner erwartet, dass nach Freiburg alles super ist. „Wir sind ja da.“ zu hören. Und am Ende noch ein wenig vom Katerkind zu erzählen. Meine Anspannung sinkt ein wenig, am Rande meines Bewusstseins merke ich, dass meine Tabletten anfangen zu wirken. 

Ich krieche unter meine Decken, verstecke mich vor der Welt. Morgen will ich ein wenig in meiner Wohnung weiter machen. Und ein paar schöne Dinge dazwischen schieben, versuchen sie zu genießen, versuchen den Moment zu atmen und zu leben. Ich werde das schaffen. Ich werde ohne frische Schnitte nach Freiburg gehen, ich werde diese Zeit noch schaffen. Ich habe nun schon so viele Wochen geschafft, dann kriege ich die paar auch noch hin. 

Einatmen. Ausatmen. Es geht weiter. Ich schaffe das. Schritt für Schritt und Tag für Tag. Chakka. 

Don’t get too close

It’s dark inside

It’s where my demons hide

It’s where my demons hide

Kommentar verfassen