‚Cause I always saw in you my light, my strength

Nun bin ich wieder Zuhause. Die Nacht war unruhig, ich bin immer wieder aufgewacht und habe geweint, bin immer wieder aufgewacht vom schnarchen meiner Zimmernachbarin.

Der Schmerz ist immer noch nicht real, und das betrifft beide Todesnachrichten. Ich kann beides nicht glauben und es schmerzt so sehr, dass mein kaputtes Ich einfach direkt alles an Gefühlen killt und da nichts mehr ist.

Ich habe meine Meerchen versorgt, jetzt kuschel ich mich mit Kindle in mein Bett, ziehe den Himmel um mich rum zu und verstecke mich vor der Welt. Zumindest für eine Weile, das brauche ich gerade. Vielleicht finde ich ja ein paar Stunden Schlaf um die letzte Nacht nachzuholen.

Mein Psychologe sagte mir vorhin im Abschlussgespräch auch nochmal, dass ich stolz auf mich sein kann. Stolz darauf, wie ich damit gestern umgegangen bin und umgehe.
Auf die Dinge, die ich geplant habe. Auf die Wege, die ich versuche zu gehen. Und ja, ein klein wenig stolz kann ich auch auf mich sein.

In my dreams
I’ll always see you soar
Above the sky
In my heart
There will always be a place
For you for all my life
I’ll keep a part
Of you with me
And everywhere I am
There you’ll be
And everywhere I am
There you’ll be

1 Comment

  • Sei nicht sauer auf dein Ich. Das schützt dich schon ganz gut so und passt auf was du gerade tragen kannst und was nicht. So eine Stumpfheit ist eine normale und verständliche Reaktion, schon alleine bei einer einzigen Nachricht dieser Art.
    Der Schmerz wird kommen, wenn du es aushältst. Ich find dein „kaputtes Ich“ gar nicht so schlecht gerade.

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