Das eine was uns jetzt noch hilft: die Augen zu und drüber lachen

Noch heute und morgen. Dann geht es wieder heim. Ich freue mich drauf, darauf wieder sämtliche Freiheiten zu haben, zu tun was ich möchte, und zwar auch dann wenn ich es möchte.
Und ich habe Angst, denn ich weiß, dass da ein Weg vor mir liegt, den ich eben einfach gehen muss. Egal wie schwer es wird. Und leicht wird er nicht. Ich muss wieder auf die Beine kommen, muss meine Stabilität wiederfinden, den Lebenswillen, die Kraft, einfach alles.

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Die andere Seite. Momentan fühlt es sich nur nach anderen Seiten an. Mir ist nach vergraben, Decke über den Kopf, keine Menschen mehr.
Am Montag habe ich einen Termin bei meiner Therapeutin. Da muss ich mich dann einfach hin zwingen. Und sowieso unter Menschen. Sagt auch die Ärztin hier. Wenn scheiße, dann bloß nicht allein sein. Nur wenn ich es sicher schaffe. Ich glaube ich muss mir viele Rettungsanker schaffen. Viele Netze, die mich im Notfall auffangen. Bis ich es wieder schaffe alleine zu stehen, alleine mehr als ein paar Schritte zu gehen. Und vor allem auch über meinen Schatten springen und Angebote annehmen. Sowas wie „die Nacht über da bleiben“. Oder „komm vorbei“. Oder auch einfach nur reden. Das muss ich. Viel mehr. Vor allem wenn diese dunklen Gedanken kommen. Da hilft dann nur reden dagegen. Auch um mir damit die Möglichkeit zu nehmen einfach so zu gehen.
Naja. Soviel dazu.

Und draussen wird es alt und älter und drinnen hier bei mir da wird’s nur kalt und kälter…

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