Denn ein Wrack ist ein Ort, an dem ein Schatz schlummert.

Gerade hatte ich ein gutes Gespräch mit Pascal, dem Pfleger. Über kontrolliertes schneiden zum Beispiel. Und auch darüber, dass wir gemeinsam kämpfen. Die Klinik und ich, nicht mehr wie zu manchen Zeiten zuvor ich gegen die Klinik oder die Klinik gegen mich. „Das Schwert schleifen wir gemeinsam, tragen müssen Sie es dann alleine. Mit kaputten Armen geht das nicht.“
Er meint eigentlich bin ich echt gut in Sachen Skills, nur das mit der niedrigen Anspannung klappt noch nicht so dolle. Ich merke die niedrige Anspannung selten, merke nicht, dass sie langsam steigt, sondern erst wenn ich schon unter der Decke hänge.
Und manche Dinge bringen mich auch von 0 auf 100. Und er sprach von den 3 A. Annehmen, ändern, abhauen. Abhauen finde ich generell ja eine super Lösung. 😉

Davor hatte ich ein gutes Gespräch mit dem Psychologen. Es fühlt sich gerade okay an wie es ist, es fühlt sich nach einem Weg und einer Möglichkeit an mit allem klar zu kommen.
Es tut gut auch gelobt zu werden für die kleinen Schritte die funktionieren. Fürs kämpfen und überleben. Für Skills und diary cards. Und dafür, dass „Sie wirklich alles annehmen und mitmachen was wir Ihnen anbieten“.
Es tut gut, die Klinik im Rücken zu haben, unterstützt zu werden in dem was ich tue und wohin ich kommen will.

Jetzt sind wir frei, chillen auf gigantischen Berggipfeln,
Du musst dann sagen: Keiner kann unsern Schmerz diggen.
Wir sammeln erstmal fröhliche Kiff-Sonntage,
Für die hituntermalte Schnittmontage.

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