Die Sonne scheint  nach tausend Nächten 

Ich will, dass sowas der Vergangenheit angehört.

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Dass schneiden nicht mehr ständig und immer in meinem Kopf ist. Dass es keine Lösung mehr für meine Probleme ist. Dass ich es schaffe, die Narben als das zu akzeptieren was sie sind und auch wirklich hinter den Worten „das ist lange her“ stehen kann. Dass die Schnitte heilen, die Narben verblassen.

Ich will raus aus der Dunkelheit. Ich will wieder einen Sinn im Leben finden, ohne Angst vor der Zukunft weitergehen. Will mein Leben leben, will nicht mehr nur kämpfen. Ich will ohne die Angst aufstehen und ins Bett gehen.

Ich will ich sein. Ohne diese Krankheit im Vordergrund, ohne mich von ihr so beherrschen zu lassen. Ich weiß, dass ich niemals wirklich „gesund“ sein werde, aber ich will damit leben. Gut leben. Ich will wieder tun und lassen können was ich will, ohne mich durch Wunden, Angst, Panik, Flashbacks oder sonstwas einschränken zu lassen.

Ich will weitergehen. Ich will mich entwickeln, will an dem wachsen was geschehen ist und was noch kommt. Will mich mit Freude und Neugier auf alles einlassen können.

Von jetzt auf gleich wird es nicht gehen. Aber ich hab die Chance dazu, und – verdammt noch mal- ich will!

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Wir laufen durch die Straßen 
in einer bewegten Welt 
und jeden Tag seh’n wir aufs Neue:
Es ist jede Sekunde die zählt.
Atme ganz tief ein.

Wir leben den Moment 
mitten drin im Leben 
und die Endorphine spiel’n verrückt. 
Das mitten im Moment 
dafür alles geben, 
uns hält nichts mehr zurück.

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