don’t you bring me down today

image

Mein Motto heute. Ich versuche mich daran entlangzuhangeln. Schreiend durch die Gegend rennen fällt aus. Verletzen eben auch.
Stattdessen werde ich gleich anfangen genau das Gegenteil zu machen (und es hoffentlich auch aushalten).
Tee kochen.
Duftlampe anmachen.
In Kuscheldecke wickeln.
Katerkind auf den Schoß packen.

Alles außer schneiden. Es würde tief werden. Ich will nicht ins Krankenhaus müssen. Ich will nicht genäht werden müssen.
Schwester Nathalie sagt immer, dass sie zwar total gerne Fäden zieht, ihr keine Wunden aber dann noch lieber sind. Recht hat sie. Wenn ich oberflächlich nicht schaffe, dann lasse ich es lieber direkt ganz. Wobei ich es eigentlich immer am Besten direkt lassen sollte.

Die andere Alternative, die momentan wirklich verlockend ist, ist was rauchen. Ich wäre entspannter und alles wäre nicht mehr so schwer zu ertragen. Aber ich weiß, wie schnell ich in solche Problemlösungsstrategien rutsche und will das lieber nicht tun, wenn es mir schlecht geht. Und ich frage mich, was konstruktiver ist: kiffen oder schneiden? Vermutlich weder noch. Genauso könnte ich vermutlich hier sitzen und mich mit Alkohol zuschütten und überlegen, ob das sonderlich konstruktiv ist. Fest steht, dass ich nachher auf jeden Fall noch was essen muss, dass ich gleich auf jeden Fall mal Tee trinke, dass ich eigentlich heute auf mich achten und mir Gutes tun will.
Also skillen. Und Gutes tun und das aushalten. Manchmal ist das sogar schwerer als nicht zu schneiden. Besonders an solchen Tagen wie heute, an denen ich das Gefühl habe, dass ich es gar nicht verdiene.

Everyday is so wonderful, and suddenly, it’s hard to breathe
Now and then I get insecure, from all the pain
Feel so ashamed

Kommentar verfassen