drinnen hier bei mir da wird’s nur kalt und kälter

Ich sitze in meinem Bett und bin völlig neben der Spur.
Meine Nacht war Horror. Meine Träume waren voller Suizidversuche, voller Tabletten, Brücken und Schnitte. Dementsprechend wenig erholsam waren die vergangenen Stunden.
Ich habe Angst. Angst vor mir selber. Angst vor den Träumen.
Der Drang mir etwas anzutun wird größer und größer. Ich habe Angst vor dem Moment an dem es kippen kann, Angst, dass es in einem Moment passiert in dem es mir möglich ist etwas zu tun.
Ich habe Angst, dass es wird wie diese Nacht im Februar. Angst, dass ich wieder aufwache zwischen Schläuchen und Kabeln. Angst, dass ich gar nicht mehr aufwache. Angst, dass ich mehr und mehr wegdämmer, aber diesmal nicht in dem Moment Krankenwagen und Notarzt kommen.
Das einzige was da nun wohl hilft ist einfach weiter machen. Einatmen, ausatmen. Ablenken.
Genau das werde ich heute wohl also tun. Ablenken. Gleich damit mein Geschirr zu spülen, Wäsche zu waschen. Einatmen. Ausatmen.

Erklärt den Irren unter uns, dass sie das schon ganz richtig machen
Das eine was uns jetzt noch hilft
die Augen und drüber lachen

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