hab den Mut und schmeiss es raus, wenn es traurig in dein Herz irrt

Und dann gibt es diese Tage, da hat man eigentlich fest vor völlig und total in Destruktivität zu versinken. Weil die Kraft fehlt, weil man keine Lust mehr auf starksein und kämpfen hat.
Und dann macht das Leben so „ätsch. Is nich.“
Zwischen völlig in Destruktivität versinken und völlig in Destruktivität versinken haben sich die paar Gehirnzellen, die noch konstruktiv sein kennen und auch wissen wie das mit dem Denken funktioniert, eingeschaltet und sich gedacht, dass wir doch mal das Skillstraining anwerfen könnten.
Pustekuchen. Laptop im Arsch. Nix geht mehr. Und dann packt mich ja mein Faible für Technik. Kabel durch. Auch Kabel zusammen fummeln bringt nix. Und da ich seit längerem mit einem neuen Laptop liebäugel, der alte ist ja immerhin jetzt wirklich schon alt… Tja. Raus aus dem Haus, ab in den Laden. Jetzt habe ich also einen neuen PC. Und werde als erstes die Skills-CD reinwerfen und installieren. Denn das war ja der Anfang des Übels.
Sich selbst was gönnen tut ganz nebenbei aber auch ziemlich gut. Und als positiven Nebeneffekt habe ich die nächsten Stunden oder Tage auch was zu tun.
Das ganze hat mich jetzt so aus dem Konzept gebracht, dass ich eigentlich gar nicht mehr destruktiv sein will. Als Dauerlösung wäre das aber ein teurer Spaß.
Nachher rede ich mit meiner Therapeutin. Vielleicht hilft das ein wenig gegen den Druck, gegen die Suizidgedanken, gegen das ganze Chaos.

Ich weiss im Moment ists ganz egal,
dass am Ende alles gut wird
da hat dein Herz auch keine Wahl
wenn es pumpt obwohl dein Blut friert
Du atmest ein und zählst die Zeit im Sterben
nur weil du weisst dass es das wert ist.
Frag nicht nach dem Weg, du bist längst da.

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