Heimkommen

Zitronenkind ist wieder Zuhause. Die Fahrt kam mir diesmal nicht so lang vor und ich konnte immerhin ein paar Stunden schlafen. Dennoch bin ich kaputt und erledigt und fühle mich nicht wirklich wie ein Mensch. Ich müsste eigentlich meine Wäsche in die Maschine werfen, müsste Zuhause ein wenig Ordnung schaffen und essen.
Also werde ich in mein Bett gehen. Da war ich eben schon, aber der Zitronenkater fand es viel interessanter durch die Gegend zu toben. Sobald ich aufgestanden bin und mich aufs Sofa gesetzt habe, hat der Herr sich auf meinem Schoß ausgestreckt und schläft nun selig. Prima. Vielleicht kriege ich ihn überredet, das auch weiterhin zu tun, entweder im Bett oder sonst wo. Ich jedenfalls brauche Schlaf. Jeder einzelne Muskel in meinem Körper tut mir weh, mein kaputtes Sprunggelenk hat 3 Wochen Urlaub beantragt und auch mein kaputtes Knie, dass mir nun echt lange schon nicht mehr wehgetan hat, möchte seit gestern seinen Dienst quittieren. Also starte ich einen neuen Versuch meinen Körper zu geben, was er benötigt. Hoffentlich ohne Zitronenkatermiauen oder -tobeanfälle. Ich bin einfach nur schrecklich müde. Und auch froh, wieder in meinen 4 Wänden zu sein, meine Tierchen zu haben. Und froh, dass ich diese Reise unternommen habe.

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