Heut’ ist Mittsommernacht bei IKEA

Meine letzte Nacht war sehr kurz. Als ich einschlief war es schon hell, ich bin vorher einfach nicht runter gekommen, konnte nicht im Schlaf ankommen, bin von einer Bettseite auf die andere gewandert, es war sehr anstrengend.
Deswegen wollte ich den Tag eigentlich auf dem Sofa verbringen, den ganzen Tag in Schlafklamotten, nur für 30 Minuten mal schnell einkaufen.
Um kurz nach 2 rief dann Mama an und verkündete, dass sie ins Ikea will. Und da das hier in der Nähe liegt dann doch auch vorbei kommen oder mich am liebsten direkt mitnehmen. Also war ich mit Mama im Ikea. Sie bräuchte Vorhänge meinte sie. Nach sage und schreibe 4 Stunden (ja, VIER!) sind wir endlich wieder draußen gewesen, ich musste erst mal 2 Zigaretten rauchen und mich hinsetzen. Es war anstrengend, aber es war auch schön. Und natürlich gab es nicht nur Vorhänge…
Den Rest des Abends habe ich dann aber tatsächlich mit Schlafklamotten auf dem Sofa verbracht.
Einkaufen fiel natürlich aus, funktioniert schlecht wenn man erst um zehn vor 8 aus dem Ikea kommt. Also werde ich morgen mal den Kopf in den Gefrierschrank stecken, da findet sich bestimmt noch einiges zu essen. Und morgen definitiv vom Sofa nur ins Bad und in die Küche tapsen, und das auch nur im Notfall.
Jetzt liege ich müde und fertig in meinem Bett, mache mir mein Hörbuch an und schlafe hoffentlich schneller ein als letzte Nacht.

Vor einiger Zeit habe ich übrigens mal über Vergangenheit und Zeugs gebloggt und dabei auch geschrieben, dass Borderline nicht vom Himmel fällt, sondern eben seine Gründe hat.
Das Linchen hatte daraufhin mal wieder eine verrückte Idee, das kam dabei raus.

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Nun wissen wir wenigstens auch alle, wie Borderline aussieht.

Regale sind schon weg, ich klau ohne zu fragen einfach schnell ein
„Billy“ aus ’nem fremden Einkaufswagen.
Da greift mich der Besitzer an, ich kann mich grad noch bücken, der
springt mit beiden Füßen ’nem Verkäufer in den Rücken.
Jetzt geht es hier um alles! Die Nerven liegen blank!
Ich entreiße einem Mädchen seinen Puppenkleiderschrank.
Das fängt gleich an zu schrei’n, seine Mutter kommt zu spät.
Das muss das Kind jetzt lernen: Das ist die Realität!

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