I still remember how it all changed

Raus gehen tut gut. Unterwegs sein. An all den Orten vorbeifahren, die jahrelang zu meinem täglichen Weg gehört haben.

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Gestern habe ich in alten Posts im Forum gestöbert. Von dir und mir. Hauptsächlich von dir. Und ich wusste bei einigen nicht, ob ich heulen soll. Oder lachen. Oder vor Wut völlig explodieren. Bis heute lässt mich deine „Krankheit“ nicht los. Ich weiß nicht, ob du dir mittlerweile vorstellen kannst wie es ist jemanden zu lieben und zu wissen, dass er da etwas hat dass ihn langsam umbringt. Und ich will vor Wut schreien, weil ich die ganzen Monate, die du mich in diesem Glauben gelassen hast, rausschreien will. All die Ungerechtigkeit und den Schmerz. Und ich will lachen, weil ich weiß, dass du gesund bist. Dass nichts dich langsam umbringt, auch wenn unser Verhältnis nun ein anderes ist. Bis heute lässt mich das nicht los und ich muss hin und wieder immernoch dran denken. Aber es ist vorbei. Du bist nicht krank. Zum Glück.

Und so sitze ich im Zug, Musik auf den Ohren, Gedanken im Kopf, Finalgon auf dem Arm. Die letzte Nacht war wieder nicht wirklich schön, ich bin müde und muffelig.

Don’t you worry, don’t you worry child
See heaven’s got a plan for you

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