Ich ließ die Sonne nie untergehen

Ich sitze im Zug und höre die Lieder meiner Kindheit. Musik war schon immer da und wird immer da sein. Und so viele Erinnerungen verbinde ich mit Musik und Liedern.
Damals als kleiner Stöpsel auf dem Konzert die Lieder von Klaus Lage laut mitgesungen, da war ich 4 oder 5.
Die vielen Stunden auf der Autobahn Richtung nach Hause, mit Pur und Rosenstolz aus den Lautsprechern.
Die warmen Sommertage auf dem Schlossplatz in Stuttgart mit allen möglichen tollen Bands und Künstlern.
Und die ganzen Festivals und Konzerte, die ich in den letzten Jahren besucht habe. Musik war immer da und wird auch immer da sein.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass mein Kopf zu 80% aus Songtexten besteht.
Gestern habe ich meinen Blog durchstöbert und bei jeder Überschrift angefangen das jeweilige Lied zu summen.
Zu jeder wichtigen Begebenheit, zu jedem wichtigeren Punkt in meinem Leben gibt es ein Lied, das damals da war und ständig in meinem Kopf lief. Oft muss ich dann an Adel Tawils „Lieder“ denken, denn das trifft es ziemlich gut.

Nachher mache ich noch Dips, packe den Kram für K.s Geburtstagsfeier zusammen und mache mich gegen Abend auf den Weg.
Hoffentlich kriege ich vorher meine Kopfschmerzen noch in den Griff, das ist nun der dritte Tag in Folge an dem sie mich quälen. Ich muss mehr trinken, ich muss anständig essen. Die Theorie ist da, die Praxis funktioniert nur bedingt. Und die 34 Grad draußen machen es nicht wirklich besser.

Ich war am Ende der Straße angelangt
war ein Verlierer, Baby, doch dann
Hielt ich ein Cover in der Hand
darauf ein Mensch, der in Flammen stand
Kurt Cobain sagte mir, ich soll kommen wie ich bin

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