Ich streich die Wände neu, denn ich brauch Farbe

Und nun liege ich im Bett in der neuen Wohnung. Nebenan erholen sich die Meeris langsam von dem ganzen Trubel der letzten Tage, quietschen, meckern, werfen das Häuschen um und schieben es durch die Gegend.
Es ist geschafft. Und ich bin völlig am Ende. Die letzten Tage gingen so an meine körperlichen Grenzen, aber vor allem an meine psychischen. Es ging alles so schnell. Und vielleicht war das auch gut, so hatte ich keine Gelegenheit zusammenzubrechen, mich zu verkriechen, aufzugeben. Nur meine Gefühle kamen da absolut nicht mit.
Aber es ist nun geschafft. Es sieht hier zwar aus wie nach einem mittelgroßen Bombeneinschlag, aber das ist wohl nach einem Umzug normal.
Morgen wird der Kleiderschrank aufgebaut, das Chaos beseitigt, eingeräumt.
Übermorgen geht es in die Klinik. Und vor noch 5 Monaten war es für mich absolut unvorstellbar, dass ich sowas mal sage, aber: GottseiDankgehtesindieKlinik!

Und nun kuschel ich mich in meine Decken, schaue ein wenig Gilmore Girls und versuche zur Ruhe zu kommen und vielleicht mal ein paar Minuten länger zu schlafen als in den letzten Nächten.

Es ist für mich
nur für mich

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