I’m so tired of being here

Und da ist er nun also. Der letzte Tag des Jahres. Irgendwie fühlt er sich so gar nicht anders an als andere Tage, und doch völlig anders.

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Are there things to fight to live for? Was gibt es, für das es sich lohnt zu kämpfen? „Graadselääds“ kommt mir in den Sinn. Lohnt es sich nicht schon allein dafür zu kämpfen? Um ihm und all den anderen zu zeigen, dass sie mich nicht kaputt gekriegt haben? Lohnt es sich nicht zu kämpfen irgendwann völlig frei von ihm zu sein und mein Leben zu leben? Die Antwort ist ja, und dennoch… Dennoch würde ich am liebsten heulend zusammenbrechen, die Klinge nehmen, mir immer und immer wieder in den Arm schneiden, würde so gerne dieses Leben beenden bevor ein neues Jahr beginnt… Über 15 Stunden gilt es noch durchzuhalten. Weiter atmen. Einfach weiter atmen.
Gestern hatte ich einen schönen Tag. Fast den ganzen Tag über hatte ich Besuch, wir waren eine Weile unterwegs, danach hier in der Klinik. Es tat gut einfach mal zu lachen und Spaß zu haben und an etwas anderes zu denken.

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The past erased. Midnight and we’re free. Der Gedanke ist schön.
Ich werde mich jetzt wohl mal anziehen, werde eine rauchen, nach Hause muss ich kurz, weil mein Akku vom fitbit leer ist und ich das Ladekabel nicht mitgenommen habe. Und heim gehen mache ich besser nun, wenn die Gedanken noch ein wenig Platz für Konstruktivität lassen. Bevor da später vielleicht nur noch Tabletten und Klingen im Kopf sind.
Ich werde später bestimmt nochmal schreiben. Gegen das Chaos im Kopf. Weil es einer meiner liebsten Skills ist.

These wounds won’t seem to heal
This pain is just too real
There’s just too much that time can not erase

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