Just keep breathing

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Dinge, die man so in die Klinik mitnimmt.
Hiersein ist okay. Es fühlt sich nicht mehr ganz so furchtbar nach versagen an wie früher, denn ich habe es ja geschafft 3 Wochen durchzuhalten.
Meine erste Nacht hier war furchtbar. Ich bin erst gegen 2 Uhr zur Ruhe gekommen, hatte furchtbare Albträume und um 5 fing meine Zimmernachbarin an ihren Schrank auszuräumen und durch die Gegend zu laufen. Dementsprechend gereizt und angespannt bin ich heute. Gestern war es schon nicht so gut mit der Anspannung, heute ist es noch extremer. Die Suizidgedanken sind unglaublich präsent, der Druck mich zu verletzen ist hoch.
Nach der Visite werde ich versuchen noch ein paar Minuten Ruhe zu finden, ein wenig zu schlafen, runter zu kommen.
Mein Geld ist immer noch nicht da, ich weiß nicht was die da schon wieder fabrizieren. Die Krankenkasse sagt, es wäre vor 2 Tagen schon raus gegangen, da ist nichts. Heute muss es eigentlich kommen, Überweisungen dürfen rechtlich ja nicht länger als 2 Bankarbeitstage dauern. Aber Theorie und Praxis sind ja ziemlich unterschiedliche Dinge.
Mein Therapeut hier hat Urlaub, gestern haben wir nur kurz gesprochen. Stabilität finden ist wieder angesagt, an den Skills arbeiten. Dinge finden, die in Phasen der extremen Suizidalität helfen können.
Ich will erstmal nur schlafen. Das ging in den letzten Wochen oft einfach gar nicht, nach den paar Stunden hier ist es auch nicht besser. Ich fühle mich wie überfahren, bin aggressiv, einfach angespannt und unter Dauerstrom.
Durchhalten, weiter atmen. Es wird wieder besser.

The beginning’s just another end
It’s not too late to start again
When hope is all to hard to hold
Just take a breath and let it go

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