Nicht dein Tag, jahrelang 

Depressive Phasen sind zum kotzen. Mir fehlt die Energie, die Motivation, einfach alles. Bäh. Den halben Tag habe ich im Bett verbracht, mit Kopf- und Halsschmerzen. Nun habe ich mich rausgekämpft, angefangen das Bad zu putzen. Etwas tun tut gut. So schwer es auch fällt, so oft ich auch eine Pause einlegen muss. Aber ich versuche trotzdem einfach weiter zu machen.
Bahn und Bus streiken wieder/immernoch/sowieso. Morgen will ich trotzdem zum Arzt, den Krankengeldwisch ausfüllen lassen und wegschicken.
Bevor ich in die Klinik gehe will ich das weg haben, das ist sonst so ein doofes Ding, dass mich zusätzlich belastet. Angst, dass das Geld nicht rechtzeitig da ist, die Miete aber abgeht, blabla. Und es gibt ein paar Dinge die ich kaufen will. Zum Beispiel ein Außengehege für die Kacknasen. Keine riesen Geldausgabe, aber etwas dass ich sowohl den Quietschies als auch mir gönnen möchte.
Und für die Wohnung ein paar Regalbretter. Erstmal fürs Bad. So zumindest der Plan.
Und wenn ich gleich fertig bin mit Bad putzen will ich in der Küche weiter machen, endlich mal alles halbwegs in die Schränke räumen, putzen, Tee kochen, Wäsche machen.
Und die Quietschnasen versorgen. In den letzten Wochen sind sie wieder so zutraulich geworden. Man hat schon gemerkt, dass lange niemand mehr „richtig“ da war für sie. Und nun sind die 4 allein mein, werden verwöhnt und geärgert und vor allem geliebt.
Vielleicht verbringe ich dann nachher den Rest des Abends mit Anno. Früher habe ich manchmal nächtelang gespielt. Ein bisschen abtauchen, Welt vergessen und ablenken würde derzeit bestimmt nicht schaden.

Du lachst, du weinst. Du strahlst, du scheinst 
Du kratzt, du beißt, Fastenzeit vorbei 
und wie du brennst, wie du wächst, wie du wächst 
Alles wird perfekt! Alles, alles, alles wird perfekt.

Kommentar verfassen