Nie zurück, nur nach vorne gehen.

Heute morgen bin ich in aller Ruhe noch fast zwei weitere Stunden im Bett geblieben, habe das Katerkind gekrault, im Internet gestöbert und Nachrichten gelesen. Irgendwann bin ich dann vor die Türe, habe mich aufgemacht in Richtung großen orangenen Supermarkt, bin danach noch kurz durch einen anderen Laden und dann wieder nach Hause. Draußen war es gewaltig windig und frisch, mittlerweile regnet es.
Ich habe Dosenfutter gekauft, da der Zitronenkater gestern beschlossen hat, dass man das ja doch fressen kann. Die gleiche Marke und verschiedene Sorten stehen nun in der Küche, ich bin gespannt ob er auch weiterhin der Meinung ist, dass man das fressen kann. Für die Meeris habe ich einen Haufen Grünzeug gekauft, für mich nur ein wenig Obst und eine neue Flaschenbürste.
Seit dem Mittag bin ich dabei mein Schlafzimmer aufzuräumen. Natürlich mit meinen üblichen „ich habe keine Lust mehr“ – Pausen. Trotzdem geht es voran und ich habe auch viele Sachen ausgemistet, mein Bett frisch bezogen und die Wäsche abgehängt und weggeräumt. Nachher werde ich die Sprüche an meiner Wand wieder neu festkleben, an manchen Ecken lassen die Wand los, vorausgesetzt ich finde das Klebezeug.
Bald werde ich mich in die Küche stellen und kochen, zum Mittagessen habe ich nur eine Kleinigkeit gegessen und nun protestiert mein Magen.
Eigentlich wollte ich heute auch noch Geschirr spülen und durchputzen, aber das kriege ich wohl nicht mehr hin. Vielleicht schaffe ich es noch durchzuputzen, aber für Geschirr fehlt mir heute definitiv die Motivation. Ich war dann ja auch wirklich produktiv genug, wenn ich mit dem Schlafzimmer und dem kochen fertig bin. Nachdem ich vor ein paar Tagen mein Bad geschrubbt und gestern die Küche aufgeräumt habe, fehlt nach heute dann nur noch das Wohnzimmer, in dem es nicht allzu viel zu tun gibt. Ich will nur eine meiner Kramkisten leer räumen, um dort das Meerifutter zu verstauen, bis ich die Beine für den Käfig habe und damit auch wieder genug Platz für die zwei großen Schweinekisten.
Während dem aufräumen läuft, mal wieder, Dr. House. Ich weiß nicht, zum wievielte Mal ich die Folgen nun schaue, aber es wird nie langweilig.
Meine Fenster hätten einen Putz auch dringend nötig, aber dazu ist es mir zu kalt und außerdem müsste ich dann den Zitronenkater aussperren, das findet er jedes Mal ziemlich doof und versucht die Türe durchzukratzen und jammert herzzerreißend. Also müssen die Fenster eben noch eine Weile warten.

Niemand kann mir diktieren, wohin es für mich geht.
Niemand über den Wolken und niemand der hier unten lebt.
Ich wollte nie wie all die Ander’n sein.
Ich weiß besser, was ich will.
Das entscheide ich allein.
Wer ich bin und was mit mir passieren wird – entscheide ich alleine.

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