Schnaps im Hirn und Feuer im Herzen

Morgen ist es eine Woche her, dass ich mich das letzte Mal verletzt habe. Ich glaube das ist fast so lange wie nicht mehr, seit ich wieder angefangen habe. Abgesehen vom letzten Mal in der Klinik. Ich will stark sein. Ich will durchhalten bis ich wieder in die Klinik gehe. Will da durch, will einen Weg ohne finden.

Der Tag heute war seltsam. Er fühlt sich unreal an, seit dem Aufstehen. Wieso weiß ich nicht. Aber ich habe das Gefühl die Welt dreht sich und ich bin nicht wirklich dabei. Seltsam das alles.

Heute werde ich noch hier bleiben, morgen im Laufe des Tages geht es dann nach Hause. Am Montag kommt ein tolles Buch (hoffentlich) an, das ich zum ersten Mal mit 17 im Kroatienurlaub gelesen habe. Damals ausgeliehen von meinem Pflegevater, jetzt habe ich es mir selbst gekauft.

Ansonsten… der Druck ist ziemlich groß. Ich mag mich eigentlich wirklich am liebsten verletzen, weil ich mittlerweile solche Angst habe, dass der Druck so hoch steigt bis es wieder so unaushaltbar ist wie Anfang Februar. Aber ich mag durchhalten.

Wer wird uns retten, wer schützt und rettet uns vor uns selbst?
Wer wird uns retten, wer zieht uns aus dem Dunkel ins Licht?

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