Atmen

Ich komme vom Termin und es ist eigentlich okay. Trotz der schlaflosen Nacht, trotz den dröhnenden Schmerzen in meinem Kopf, trotz dem Wunsch mir einfach im nächsten Drogeriemarkt ein Päckchen Klingen zu kaufen. Es war gut zu reden, darüber, dass es mies ist, über Alltagskram, über Internetquatsch und einfach ich sein zu können. Im Gegensatz zu der Zeit in der Vorlesung kurz davor, wo ich versuche zu folgen, gnadenlos scheitere, Konversation betreibe und lächle, obwohl mir so sehr nach Zusammenbruch und Weinen ist.

Es ist okay bis ich den Bahnhof betrete. Dort pralle ich mit der Realität zusammen wie mit einer Wand. Menschen, die sich unterhalten, ein bellender Hund, ein brüllendes Kind, eine Durchsage, ein ejnfahrender Zug, das Quietschen der Räder eines Trolleys, eine quietschende Rolltreppe, Geruch von Zimtwaffeln und Pizza und Brötchen und Kaffee und betrunkenen Menschen und nach nassem Hund. Ohne Schlaf ist es mir kaum noch möglich Reize überhaupt noch zu filtern, noch viel weniger als sonst eh schon, ich will mich einfach nur noch in einer Ecke zusammen rollen und haltlos anfangen zu heulen.

An die Fahrt erinnere ich mich kaum. Vermutlich bin ich irgendwann einfach dissoziiert. So sehr ich diesen Zustand manchmal hasse, so willkommen ist er in anderen Momenten, wenn die Realität einfach unerträglich wird.

Zuhause umarme ich die Kloschüssel, das Katerkind springt mir auf den Rücken und setzt sich schimpfend auf meine Schulter, knabbert an meinem Ohr, miaut in den höchsten Tönen, bis ich endlich aufhöre mein Inneres nach außen zu befördern und ihn kraulen kann. Die Übelkeit begleitet mich nun schon seit dem letzten Abend in 2017 und es triggert Erinnerungen die wiederum Übelkeit triggern und wiederum Erinnerungen und wiederum Übelkeit. Es ist ein anstrengender Kreislauf und mein übermüdeter Körper macht es nicht besser.

Nun liege ich zusammengerollt im Bett mit dem Katerkind auf meinen Beinen, eingekuschelt in zwei Decken, mit Netflix und Wärmflasche. Ich bin müde, unglaublich müde, und will nur noch schlafen. Gleichzeitig brüllt in meinem Kopf eine Stimme immer und immer wieder, dass ich nicht schlafen kann, mich nicht im Bett vergraben, denn die Wohnung ist ein Schlachtfeld, ich müsste anfangen für die Prüfungen zu lernen, ich müsste dies und das und so viele Dinge und kann doch nicht einfach nur kaputt und müde sein. Es ist ein altbekannter Kampf gegen Glaubenssätze, gegen die alten Worte, die mir sagen, dass ich nur etwas wert bin wenn ich etwas leiste, wenn ich alles perfekt mache, wenn ich mir Anerkennung verdiene. Ich stehe mir selbst im Weg, fordere zu viel von mir und verurteile mich somit selbst zum Scheitern. Ich kann nur scheitern an diesen Glaubenssätzen, an diesen Anforderungen, die ich doch nie erfüllen konnte, weil sie unerfüllbar waren, schon immer. Weil ich es nie wert war, weil immer jemand besser, toller, schlauer war.

Ich versuche mir zu erlauben kaputt zu sein. Müde und zerschlagen und gerade einfach unfähig etwas zu leisten. Ich versuche mir selbst zu sagen, dass es okay ist, gegen die Worte meines Vaters im Kopf, gegen das starke Gefühl wertlos zu sein. Ich versuche einfach weiter zu atmen, ein und aus, versuche standhaft zu sein gegen die drängenden Suizidgedanken, versuche dem Selbstverletzungsdruck nicht nachzugeben. Es geht vorbei. Es geht vorbei. Es geht vorbei. Einatmen, ausatmen. Schritt für Schritt, Skill für Skill. Es geht vorbei.

Unglaublich schwer

Mir fehlen die Worte um zu beschreiben wie es gerade ist. Es gibt keine Worte die ausdrücken können was in mir vor sich geht.

Ich will einfach nur noch, dass es vorbei geht. Die Suizidalität. Die Gedanken an die Selbstverletzung. Die Antriebslosigkeit. Die Schlaflosigkeit.

Die vierte Nacht in Folge finde ich nicht in den Schlaf. Keine einzige Nacht in diesem Jahr habe ich bisher einfach nur geschlafen.

Es ist jede Nacht aufs Neue eine Gratwanderung. Die Suizidalität ist bei 5, auf der höchsten Stufe. Es ist kein Platz mehr in meinem Kopf für andere Gedanken. 5, das heißt ich muss entscheiden ob es funktioniert. Jede Minute und jede Minute und jede Minute. Ständig frage ich mich, ob es noch funktioniert. 5 und die Verantwortung tragen können? 5 und es nicht mehr können?

Es gibt Augenblicke in denen ich mir sicher bin, dass ich die Verantwortung gerade nicht tragen kann. In denen ich eigentlich den sicheren Rahmen der Klinik aufsuchen müsste. Doch in diesen Momenten liege ich einfach nur bewegungslos im Bett, atme ein und atme aus und atme ein und atme aus, bis ich den winzigen Schritt zurück geschafft habe in die Verantwortung. Sobald diese Momente länger werden, sobald diese Momente auftauchen, wenn ich nicht gerade erstarrt im Bett liege… Ja, dann muss ich wohl in die Klinik.

Ich will es nicht. Ich will es nicht, weil ich weiß, dass es nicht besser werden wird. Die Klinik wird es nicht besser machen. Ich will es nicht noch schwerer haben durch das Eingesperrtsein, durch die wenigen Möglichkeiten der Ablenkung, durch einfach so vieles.

Es ist so schwer auszuhalten momentan. So unglaublich schwer. Ich kämpfe mich durch jeden einzelnen Augenblick. Ich atme und kämpfe und kämpfe und atme. Einzig und allein der Gedanke daran, dass es vorbei gehen wird, hält mich noch.

And she’ll fly, fly, fly

Mein gestriges Date mit dem Psychiater war gut. So wie eigentlich jeder Termin bei ihm gut ist und vor allem auch gut tut. Ich erzähle ihm, dass es gerade eher mittelprächtig ist, erzähle von der Antriebslosigkeit, der Müdigkeit, der Dunkelheit. Er schaut mich kritisch an und ich sehe dieses „und was gut läuft ignorieren Sie einfach“ in seinem Blick, denn er kennt mich einfach zu gut. 

„Auf einer Skala von 10 – supergut – bis 0 – richtig mies -, wo sind Sie da derzeit?“ – Hm. Bei einer 2? – „Und warum tun Sie dann Sachen, die eigentlich bei einer 6 oder 8 liegen oder wollen diese Sachen erreichen? Ist doch klar, dass das nicht funktioniert!“ 

Und er hat damit so verdammt recht. Ich will immer alles, am besten sofort und perfekt. Dass das nicht funktioniert weiß ich zwar, es ändert aber nichts daran, dass ich es will. 

„Was spricht denn gegen einen Tag im Bett?“ fragt er mich und eigentlich fällt mir da nicht viel ein, außer den Dingen, die mein Kopf dann brüllt. 

Er rät mir einfach ganz viele Dinge im Bereich von 0-1 zu tun, die mir gut tun und Kraft geben. Vielleicht auch maximal 2. Aber wenn es gerade eben so ist, dann ist es so und ich soll nicht Unmögliches von mir verlangen. (haha.) 

Zum Schluss kommt er mit einer seiner Geschichten um die Ecke. Er war mit einem Freund unterwegs im Bereich der Zugspitze. Schwere Rucksäcke hinten drauf und zügigen Schrittes den Berg hoch. Dabei überholten sie einen älteren Herren, der langsam vor sich hin lief. Und nach einer Weile waren beide so fertig, dass sie anhalten mussten und eine Pause einlegten. Nach einiger Zeit kam der ältere Herr in Sicht. Er ging in aller Ruhe zielstrebig seinen Weg weiter, hielt bei ihnen kurz an,  meinte in breitem Dialekt „Der Berg will ergangen werden.“ und setze seinen Weg fort. 

Und ich weiß, was er mir damit sagen will.

Und so genieße ich nach dem Termin die Sonne am Markt der Hauptstadt mit einem leckeren Kirschbier und einem Freund, ziehe nach Hause und telefoniere ein wenig mit einer Freundin und mache ein paar Dinge in der Wohnung. Und auch heute bin ich sparsam mit meiner Energie und versuche nicht zu hart mit mir ins Gericht zu gehen. So habe ich heute dann schon eingekauft, Wäsche gewaschen und aufgehängt, den Kater bespaßt und auf dem Bett in der Sonne gelegen und gelesen. Und sogar anständig gegessen. 

Anstatt von mir Dinge zu verlangen, die ich vermutlich nicht schaffen würde, habe ich die Dinge getan, die ich hinkriege und so nicht Stunden damit verbracht gegen mich selbst zu kämpfen. Es fällt mir zwar enorm schwer mich nicht zu verurteilen, weil zu wenig, zu unperfekt, zu faul, zu unfähig, du doof aber es klappt dann doch irgendwie. Vielleicht schaffe ich es sogar noch ein wenig weiter in der Wohnung zu wuseln. Mit Maß und Ziel. Und vielleicht kriege ich es so hin in den nächsten Tagen etwas zu tun, nicht gänzlich unzufrieden mit mir zu sein und Stück für Stück wieder aus dem Loch zu krabbeln. Und vielleicht habe ich dann auch genug Kraft die beiden Ostertage zu überstehen, die ich bei meiner Familie verbringen will. Vermutlich leider mit Besuch des Großonkels, aber das lässt sich leider nicht vermeiden. Mal sehen, ob ich mich nicht mit ein paar Dingen eindecke, die mich von ihm ablenken und mich damit einfach im Zimmer meiner Schwester zurückziehe. Ich habe immerhin schon meine Grenzen gezogen, indem ich ’nur‘ Sonn- und Montag auftauche und nicht schon freitags. Denn vier Tage Familie, bei aller Liebe, halte ich wirklich nicht durch. 

She’s got her ticket

I think she gonna use it

I think she going to fly away

No one should try and stop her

Persuade her with their power

She says that her mind

is made up 

I wanna scream till the words dry out

„Können Sie es vorlesen?“ fragt der Therapeut am Donnerstag, als ich das Blatt aus meinem Beutel angel. Ich schüttel heftig den Kopf. „Darf ich es dann vorlesen?“ „Wenn es unbedingt sein muss…“ antworte ich ihm und schiebe ein „Ich glaube es ist okay.“ hinterher. 

Und so beginnt er die Worte zu lesen, die mich gleichzeitig etliche Jahre zurück und viele Kilometer weit weg tragen. Ich bin wieder dort und ich bin wieder das kleine Mädchen. Und gleichzeitig sitze ich im Büro des Therapeuten und bin erwachsen. Den Ball in meiner Hand drücke ich so fest, dass es schmerzt. Der Therapeut macht immer wieder Pausen, fragt wie es mir geht, ob es noch geht. 

Als er die letzten Worte liest und aufblickt bin ich gerade dabei möglichst ruhig und tief zu atmen, weil ich das Gefühl habe zu ersticken und krame in meinem Skillsbeutel nach einem sauren Bonbon um mich einerseits in der Realität zu halten und andererseits den Geschmack in meinem Mund zu vertreiben. Mir laufen die Tränen. 

Wir fangen an die Gefühle aufzudröseln. Die Flipchart muss herhalten und der Kreis auf dem weißen Papier füllt sich mit Gefühlen und Gedanken. Ein kurzes Lächeln blitzt über mein Gesicht, denn ich muss an meine Therapeutin in Freiburg denken, sie wäre begeistert von den ganzen Gefühlen, die ich so klar sehen und benennen kann mittlerweile. 

Da sind Wut und Angst und Ekel und Scham. Und natürlich Schuld und Selbsthass. Und während die Gedanken dazu ihren Platz finden, während all diese alten Glaubenssätze aus meinem Kopf aufs Papier kommen, ändert sich etwas an der Verteilung der Gefühle. Die Wut nimmt mehr Raum ein. Denn da ist das völlig rationale und professionelle Hirn der Erwachsenen in ihrer Berufsrolle, die sich vorstellt dieses Kind vor sich sitzen zu haben. Und so finden auch andere Sätze ihren Platz auf dem Papier. Die gesunden Sätze, die Sätze, die sagen, dass es vorbei ist, dass Kinder niemals die Schuld tragen, dass ich wütend sein darf. Diese rationale Betrachtungsweise ändert mittlerweile doch auch ein wenig die Gefühle. Sie ermöglicht es mir wütend zu sein und es zu akzeptieren. Sie lindert die Angst, denn es ist vorbei. Die Scham bleibt, denn es ist passiert und ich schäme mich dafür. Die Schuld lässt sich auch nur wenig beeindrucken, denn das Gefühl ist so fest mit meinem Ich verwurzelt, dass es sich nur zögerlich und in winzigen Schritten ändern lässt. Der Selbsthass bleibt, aber wird leichter auszuhalten. 

Und so sitze ich am Ende der Stunde da und bin erstmal erledigt. Es war anstrengend und schmerzhaft und ich bin wieder mal froh, dass ich dem Impuls zu schneiden nicht nachgeben kann, da ich aufgehört habe immer eine Klinge dabei zu haben. 

Doch so schrecklich es auch manchmal ist, ich merke immer wieder, dass es mir gut tut und hilft. Es wird leichter zu sprechen. Leichter zu schreiben. Und leichter die richtigen Dinge zu fühlen, die Gefühle zuzulassen, die da hin passen und nicht den ganzen anderen Kram. Es ist erstaunlich, ich hätte nicht gedacht, dass diese paar Stunden Therapie während der Reha da irgendwas verändern können. 

Und weil ich doch ein wenig stolz auf mich bin, weil ich mir gerne was gönnen möchte und weil mein Handy auf dem morgendlichen Weg zur Klinik drei Mal Suizid beging, stöbere ich ein wenig auf der Seite meines Festnetzanbieters herum, denn ich habe die Möglichkeit mir dort ein Handy zu finanzieren und weniger als eigentlich zu bezahlen, da ich bestehender Kunde bin. Und als bekennender HTC-Liebhaber hüpfe ich anschließend fast vor Begeisterung, denn das neue Smartphone ist verfügbar. Also telefoniere ich kurz mit dem Festnetzanbieter, wie es aussieht mit Konditionen („Naja, eigentlich würde ich ja meinen Vertrag kündigen, ich habe ja schon mit ihrem Kollegen gesprochen wegen Angeboten, ich bin da noch soooooo unsicher, neues Handy, hmmmm, ich weiß ja nicht… „) und mache dann erstmal ein paar Leute wahnsinnig, weil ich nicht weiß ob ich das wirklich tun soll. Schließlich drücke ich doch auf den Button, bekomme kurz darauf eine Mail mit der Bestätigung und habe also ein neues Handy. Und sofort macht sich das schlechte Gewissen breit. Denn der Gesamtpreis ist einfach so viel Geld! Über die Finanzierung und mit dem Bonus als Kunde ist es eigentlich nicht viel, aber zusammen… Wusa! Ich hadere noch eine Weile mit mir, bis ich angedroht bekomme, dass mir jemand gleich mal auf den Hinterkopf schlägt. Dann ist es halbwegs okay und ich warte sehnsüchtig auf eine Mail, dass das Paket unterwegs ist. Die kam gestern und heute morgen aktualisiere ich zuallererst den Status und hoffe, dass es wirklich heute kommt. 

Und dann klingelt es und ich hüpfe begeistert zur Tür, freue mich, die Postbotin freut sich mit mir und kurze Zeit später packe ich mein neues Handy aus. Ein Träumchen! Da ich beim gleichen Hersteller bin gibt es nicht viel Umgewöhnen. Also installiere ich Apps, richte ein, mache dies und das. Und ich freue mich, denn ich habe mir was gegönnt und da mein altes Handy langsam wirklich nicht mehr das tut, was ich von ihm möchte, ist es noch nicht mal nur Luxus. 

Wenn ich unterwegs bin, dann höre ich eigentlich immer Musik. Streaming ist eine feine Sache, man kann quasi fast alles überall hören. Ich nutze gerne diverse Playlists, da kann man immer wieder Sachen neu oder wieder entdecken. So ging es mir am Freitag mit einem Lied, dass ich eigentlich kenne, aber eigentlich noch nie so sonderlich genau auf den Text geachtet habe. Anders am Freitag auf dem Weg zur Klinik. Und so läuft das Lied auf dem Rückweg hoch und runter, in Originalversion und verschiedenen anderen Versionen. Und es trifft momentan so unglaublich gut zu. 

You’ve got the words to change a nation
But you’re biting your tongue
You’ve spent a life time stuck in silence
Afraid you’ll say something wrong

Worte waren schon immer ein Halt für mich. Ob früher in Büchern oder heute auch beim Schreiben. Und so oft Schweige ich. Aus Angst. 

You’ve got a heart as loud as lions
So why let your voice be tamed?
Baby we’re a little different
There’s no need to be ashamed
You’ve got the light to fight the shadows
So stop hiding it away

There’s no need to be ashamed. Das sage ich mir momentan ständig und das sagen die Fachmenschen und die Mitmenschen. Die letzte Person, die sich schämen sollte, bin ich! 

I wanna sing, I wanna shout
I wanna scream till the words dry out
So put it in all of the papers
I’m not afraid
They can read all about it
Read all about it 

Und genau so fühle ich mich derzeit oftmals. Ich will nicht mehr schweigen, ich will es rausschreien, all die schlimmen Dinge und all den Schmerz, ich will brüllen bis meine Stimme versagt, bis all die Worte aus mir raus sind, bis es okay ist. 

Und ja, mittlerweile kann es auch öffentlich hier stehen (wenn auch fast komplett anonym, abgesehen von den Leuten, die mich privat kennen und den Blog lesen.) I’m not afraid. They can read all about it. Ich habe keine Angst mehr zu schreiben. Keine Angst mehr die Worte zu formulieren. Ich weiß, dass ich nicht daran sterbe. Es bringt mich nicht um in Worte zu fassen was geschehen ist. Und ich habe keine Angst mehr dies über diesen Weg zu tun. Denn ich will auch anderen die Angst nehmen, ich will auch andere ermutigen ihr Schweigen zu brechen. Ich will anderen geben, was mir so lange fehlte: das Gefühl nicht alleine zu sein. Und den Mut, dass es leichter werden kann damit zu leben. 

I wanna sing, I wanna shout
I wanna scream till the words dry out
So put it in all of the papers
I’m not afraid
They can read all about it
Read all about it