Heimkommen

Zitronenkind ist wieder Zuhause. Die Fahrt kam mir diesmal nicht so lang vor und ich konnte immerhin ein paar Stunden schlafen. Dennoch bin ich kaputt und erledigt und fühle mich nicht wirklich wie ein Mensch. Ich müsste eigentlich meine Wäsche in die Maschine werfen, müsste Zuhause ein wenig Ordnung schaffen und essen.
Also werde ich in mein Bett gehen. Da war ich eben schon, aber der Zitronenkater fand es viel interessanter durch die Gegend zu toben. Sobald ich aufgestanden bin und mich aufs Sofa gesetzt habe, hat der Herr sich auf meinem Schoß ausgestreckt und schläft nun selig. Prima. Vielleicht kriege ich ihn überredet, das auch weiterhin zu tun, entweder im Bett oder sonst wo. Ich jedenfalls brauche Schlaf. Jeder einzelne Muskel in meinem Körper tut mir weh, mein kaputtes Sprunggelenk hat 3 Wochen Urlaub beantragt und auch mein kaputtes Knie, dass mir nun echt lange schon nicht mehr wehgetan hat, möchte seit gestern seinen Dienst quittieren. Also starte ich einen neuen Versuch meinen Körper zu geben, was er benötigt. Hoffentlich ohne Zitronenkatermiauen oder -tobeanfälle. Ich bin einfach nur schrecklich müde. Und auch froh, wieder in meinen 4 Wänden zu sein, meine Tierchen zu haben. Und froh, dass ich diese Reise unternommen habe.

Berlin ich trink auf dich

Die Nacht war sehr unruhig. Ständig kam jemand ins Zimmer. An sich nicht schlimm, rumdrehen, weiter schlafen. Allerdings waren nicht alle so leise wie die nette Spanierin. Ein Gast kam gegen 23 Uhr an, schmiss lautstark seinen Kram auf den Boden und bollerte dabei ein paar mal gegen die Metallspints. Dann ging er (Türknallen), kam wieder (Türknallen), ging wieder (Türknallen) und kam mit einer Mitarbeiterin wieder, der er lautstark in gebrochenem Englisch erklärte, dass er ein Schloss für den Spint will. Als sie ihm erklärte, dass man diese selber mitbringen oder an der Rezeption kaufen muss, fiel ihm wohl ein, dass er eins hat. Also begann er den Spint einzuräumen (Geboller), machte dann das Schloss zu und hantierte an eben diesem dann noch zehn Minuten weiter rum (viel Geboller). Dann ging er (Türknallen). Ich war grade wieder eingeschlafen, als er wieder auftauchte (Türknallen) und dann geschlagene 15 Minuten an dem Schloss rumhantierte (viel Geboller). Irgendwann fragte ich ihn genervt auf Englisch, ob er Hilfe bräuchte, ansonsten soll er doch bitte den Schlüssel ins Schloss stecken, aufschließen, seinen Kram erledigen, abschließen und bitte Rücksicht auf seine Mitmenschen nehmen. Plötzlich konnte er das ganze dann relativ leise. Um kurz vor 6 kam dann noch jemand rein, stand kurz unschlüssig im Zimmer, und ging wieder (Türknallen).
Da beschloss ich dann aufzustehen.
Um 7 muss einer meiner Mitbewohner aufstehen, da werde ich dann mal in Klamotten hüpfen (nein, ich sitze nicht nackt in der Lobby, aber ich habe nur eine dünne Jogginghose und einen Pulli an), dann frühstücken gehen. Danach kurz in den Supermarkt fallen und Reiseproviant kaufen. Und dann auschecken. Vielleicht treffe ich mich noch mit Moritz, wenn es ihm nicht zu viel ist nach seiner Schicht, wenn nicht werde ich schon genug zu tun finden. Später will ich auf jeden Fall noch zu wonderwaffel, Checkpoint Charlie ist hier um die Ecke, vielleicht gönne ich mir noch eine gute Berliner Currywurst.
Die letzten Stunden hier brechen also an, während es draußen noch stockdunkel und bitterkalt ist.
Ich freue mich auf Zuhause. Der Tag länger war eine gute Idee und hat mir gut getan, aber nun ist es auch wieder okay nach Hause zu fahren. Ich freue mich darauf mal keine Menschen um mich zu haben, zu schlafen wann ich möchte, ohne dann ständig jemand im Zimmer steht. Ich freue mich auf mein Bett und unglaublich auf meine Tiere.
Die Tage hier waren schön, teilweise manchmal eine Grenzerfahrung, aber Berlin wird definitiv immer eine Reise wert sein. Und es hat mir gezeigt, dass ich eigentlich viel öfter genau das tun sollte, wonach mir gerade ist. Falls mich nicht gerade das Gesetz daran hindert, was ja leider oftmals der Fall ist.
Nun starte ich mit Cappuccino in den Tag, gehe gleich zu Earl Grey über, und genieße die Zeit, die mir bis zur Abfahrt noch bleibt.

Berlin
Wohowohoo
Berlin ich trink auf dich.

Spontanität 2.0

Spontanität ist momentan scheinbar mein zweiter Vorname. Nein, dritter, einen zweiten habe ich schon.
Ich bleibe eine Nacht länger in Berlin. Ich habe diese Idee gestern im Bett noch ewig gewälzt und konnte nur schwer einschlafen. Als ich heute morgen wach würde bin ich dann aus dem Bett gepurzelt und zur Rezeption getapst, habe gefragt ob eine weitere Nacht möglich ist und dann verlängert. Während dem Frühstück habe ich meine Busfahrt dann umgebucht. So hat Berlin mich noch 24 Stunden länger als geplant und ich sitze dauergrinsend vor meinem Earl Grey.
Meine Nacht war wirr. Ich habe geträumt, dass mein Vater mir einen Abschiedsbrief hinterlässt, in dem einfach nur steht „ich habe mich umgebracht“. Ich Traum beginne ich alle möglichen Dinge zu regeln und Personen zu informieren. Aber eigentlich bin ich Schuld an seinem Tod, ich habe ihn ermordet. Das weiß ich im Traum, trotzdem vermischt es sich immer wieder mit seinem Suizid. Meine Schwester wird verfolgt, von irgendwelchen Leuten bedroht. Im Haus meines Vaters, dass eine Mischung ist aus der Wohnung, in der er nun lebt und der Wohnung, in der wir vorher lebten ist, wird eingebrochen. Meine Mama feiert eine Party, trauert aber gleichzeitig um meinen Vater. Und da ist ein Mann, der mir sehr vertraut ist, den ich aber einfach im wachen Zustand nirgends zuordnen kann. Alles in allem war es also eine unruhige Nacht. Dementsprechend lange brauche ich, um wirklich wach zu werden. Da ich gestern möglichst leise ins Bett geschlichen bin und nicht großartig noch Klamotten gesucht habe, muss ich mich erst mal anziehen um vor die Türe zu können. Nach dem vierten Earl Grey und einem Frühstück fühle ich mich nun wieder wie eine Zitrone, wenn auch eine etwas angematschte. Ich werde mir gleich den Kindle schnappen, mich auf eines der Polster in der Lobby werfen und ein wenig lesen, versuchen ruhig im Tag anzukommen und die Reste der Traumfetzen loszuwerden. Und dann geht es wieder raus, raus ins kalte Berlin. Ich freue mich auf die Zeit mehr, die ich nun habe.

Welcome to Berlin

Texaner kommt gegen 23.30 Uhr etwas angetrunken ins Zimmer und scheitert gnadenlos bei dem Versuch leise zu sein. Russischer Mann mittleren Alters, der weder Hallo sagte als er kam noch sonst was, fängt an zu schimpfen und behält das auch die folgenden 20 Minuten bei, bis er dem Texaner lautstark erklärt, dass er früh aufstehen und fit sein muss für die Arbeit. Texaner versteht kein deutsch, Russe spricht kein englisch. Texaner dreht sich einfach um und kuschelt sich ins Bett, Russe flucht weiter.
Als gegen 1 dann zwei kichernde Japanerinnen auftauchen wird der Russe zum Glück nicht mehr wach, oder vielleicht sagt er auch einfach nichts, aber dafür beschließt der Texaner noch ein Bier trinken zu gehen, hält kurz bei mir an und fragt flüsternd, ob ich auch noch eins will, und schlurft schließlich alleine raus. Als er wieder kommt schlafe ich schon, wache nur gegen 6 Uhr auf als Russe sich fertig macht zur Arbeit. Den Rest meiner ausstehenden Zimmerkollegen verschlafe ich, nur die zwei Japanerinnen schlafen noch tief und fest als ich letztendlich kurz nach 8 aus dem Bett krabbel.
Ich bin gespannt, ob der Russe heute Abend wieder ähnlich schlecht gelaunt ist. Als arbeitender Mensch würde ich nicht in ein Hostel gehen, dass hauptsächlich von Touristen frequentiert wird. Oder mir dann wenn schon ein Zimmer mit weniger Betten nehmen oder explizit ein Hostel extra für Arbeiter, die gibt es hier auch. Genau wie es hier im Hostel auch Zimmer gibt, die nur mit Menschen belegt sind, die morgens früh raus müssen, weil sie hier für eine kurze Zeit, manchmal auch längere Zeit, arbeiten.
Trotz meinem vorhandenen Schlafmangel, schließlich sind ca. 7 Stunden für mich auch echt wenig, bin ich doch relativ fit. Ich habe in Ruhe gefrühstückt und mir ne Menge schwarzen Tee gegönnt, an meinem letzten Tee schlürfe ich gerade noch, dann werde ich mich unter die Dusche werfen und mich danach fertig machen und wieder Richtung Charité ziehen. Die kleine Hexe wird heute nachmittag nach Hause fahren. Ich werde dann noch ein wenig durch Berlin streifen, ich will noch an ein paar Orte, will einfach laufen (aber definitiv nicht mehr so viel wie gestern!!!), mich von der Stadt treiben lassen.
Morgen werde ich ähnlich früh aufstehen, frühstücken, gegen zehn auschecken, mein Gepäck hier lassen und noch ein wenig Berlin genießen, bevor ich um 23 Uhr wieder im Bus nach Hause sitze. Vielleicht föhne ich mir für die Rückfahrt direkt ein paar Seroquel ein, dann kriege ich wenigstens eine Portion Schlaf.
Ich habe das Gefühl, dass ich durchaus noch ein paar Tage mehr hier verbringen könnte. Aber trotzdem werde ich mich auch freuen wieder Zuhause zu sein, mit dem Zitronenkater zu kuscheln und meine Meeris um mich zu haben. In meinem Bett zu schlafen. Meine gewohnte Umgebung zu haben.
Diese Auszeit war absolut nötig und absolut richtig. Ich finde es unglaublich erholsam einfach raus zu kommen, einfach mal weg zu sein. Ich sitze gerne in der Hostellobby und höre den verschiedenen Sprachen zu, fahre gerne mit der U oder S, laufe gerne durch die Straßen.
Und nun entspanne ich mich noch ein wenig, bevor ich mich wieder in die Großstadt werfe.

In den Straßen von Berlin

Ich bin erledigt. Völlig. Aber positiv erledigt.
Mit jeder Minute mehr hier spüre ich, dass es die richtige Entscheidung war hier her zu fahren.
Ich mag die Selbstverständlichkeit, mit der meine Füße mich vom ZOB zur U-Bahn und von der Haltestelle zum Hostel getragen haben.
Die Selbstverständlichkeit, mit der ich den Weg an den Botschaften und frierenden Polizisten gegangen bin in Richtung Unter den Linden und zum Brandenburger Tor. Und den bekannten Geruch und das Geräusch der U-Bahnen, der Menschen um einen rum.
Nun sitze ich frisch geduscht in bequemen Klamotten in der Lobby rum und schaue Walking Dead und schreibe hier. Gleich werde ich ein letztes Mal für heute vor die Türe gehen und eine rauchen und dann ins Zimmer tapsen und in mein Bett fallen. Bevor ich schlafen kann, muss ich eben dieses allerdings ein wenig frei räumen, da ziemlich viel darauf verstreut liegt.
Bisher habe ich 2 meiner Mitbewohner kennen gelernt. Ein Texaner, der spontan nach Griechenland flog und dort Lust auf Currywurst bekam. Nun wird er ein Semester in Berlin verbringen, bevor er in Texas weiter studiert.
Der andere ist ein Mann im mittleren Alter, der beruflich in Berlin ist. Von ihm bekam ich etwas zu hören, was ich bisher noch nicht gehört habe. „Was hast du da an den Armen? Das sieht ja interessant aus.“ Als interessant würde ich das Muster auf meinen Armen nun nicht bezeichnen.
Bevor ich dann unter meine Decken krabbel werde ich mir ein Wärmepflaster auf den Rücken packen, denn der ist von 11 Stunden Bus, den ganzen Tag rumrennen und die kleine Hexe im Rollstuhl schieben ordentlich erledigt und hat mich die letzten Meter zum Hostel fast umgebracht.
Ich war unglaublich viel unterwegs heute. Vor allem wenn man bedenkt, dass ich eine quasi schlaflose Nacht hinter mir habe und seit nun fast 40 Stunden auf den Beinen bin.

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Ich mag die Selbstverständlichkeit, mit der meine Füße mich einfach weiter getragen haben, trotz der Schmerzen.
Ich mag es um halb zehn abends in den Supermarkt zu gehen, weil ich noch eine Cola will.
Ich mag es mich mit den Menschen treiben zu lassen.
Und es fühlt sich gut an jetzt zu unglaublich erledigt hier zu sitzen. Unglaublich erledigt, aber unglaublich frei und glücklich.

Hat dein Herz auch Narben
Deine Tür bleibt immer auf
Ob du weißt, wie gut du tust
Bei dir regnet’s auch im Sommer
Und dein Schnee wird so schnell grau
Und du schreist, wenn du fluchst

You feel you ‚re crawling on your knees

Dinge die mich zur Weißglut treiben, Platz Nr. 1: Nazis. Und Tierquäler.
Deswegen bin ich gerade dabei weiß zu glühen, immer noch.
Ich war mit dem Keksschwein beim Tierarzt. Die hat sowas auch noch nie gesehen, die Pfötchen des armen Schweinchens eingepackt und ihm mal ne Ladung Schmerzmittel gespritzt. Sie muss wirklich schlimm Schmerzen haben, sie traut sich gar nicht mit den Hinterbeinchen aufzutreten. Außerdem hat sie Pelzmilben, juhu! Drei Wochen lang kriegen meine Heuvertilger nun also eine Milbenkur. Wenn Cookie und ich ganz viel Pech haben, dann hat das arme Möhri auch noch einen Pilz, das erfahre ich allerdings erst in ein paar Tagen. Zum Glück beschränken sich die Milben auf die Quietschies und lassen den Zitronenkater in Ruhe. Keksschwein ist nun auf jeden Fall voll auf Medikamenten und wird auch schon frech. Beim Füßchen neu einwickeln hat sie mir volle Lotte in den Finger gebissen. Klar, sie hat ja auch Schmerzen. Jedenfalls ist sie nun viel agiler als gestern, hat Flöckchen schon mutig ein Stück Gurke geklaut und sich nun müde (kein Wunder bei den Schmerzmitteln) auf das Handtuch gekuschelt, dass ich ihr in das Meerizuhause gelegt habe. Die nächsten Tage bekommt sie noch Schmerzmittel, in ca. einer Woche sollte es wieder gut sein meinte die nette Ärztin. Ich hab vorhin bei meiner Nachbarin noch ziemlich getobt (obwohl die ja gar nichts dafür kann, aber wenn ich dann schon mal geladen bin…) und die wird es Morgen hoffentlich an die Vorbesitzerin weiter geben. Ich habe auch gesagt, dass ich die Kosten nicht alleine tragen werde, schließlich habe ich dem Keksschwein ja nicht in die Füßchen geschnitten. *schnaub* Menschen, ehrlich. Ich finde immer mehr Gründe, warum ich Menschen grundsätzlich einfach nicht mag.
Nun bin ich einfach erledigt. Ich bin müde von dem Tag und dem Aufregen, müde, weil ich den ganzen Tag schon Druck habe. Schon wieder habe ich nachts davon geträumt, wie ich mich verletze, wie ich immer und immer wieder die Klinge ansetze, wie das Blut meinen Arm hinunter läuft… Klar, dass ich dann ne Anspannung von 4238 habe. Dass ich seit Tagen mit Suizidgedanken kämpfe macht es dann auch nicht wirklich besser. Käsequark. Alles. Ich will so gerne alles hinwerfen, mir unter den einen Arm eine Kiste mit Meeris klemmen und unter den anderen Arm den Zitronenkater und einfach weg. Weg von allem, vor allem aber weg von mir. Nur nehme ich mich zwangsläufig immer mit. Den Kopf einfach in den Sand stecken macht es auch nicht besser. Also weiter machen. Tag für Tag und Schritt für Schritt.

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Her dreams come crashing down
Like a burning sky at night
No longer a child
You are the one
You can’t deny
What you have become
It can’t hurt you
But it can eat you up inside

kann ich denn nie, nie, niemals vor meinem eignen Schatten flieh’n? 

Darf ich vorstellen: das ist Cookie.

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Cookie bereichert ab heute meinen Schweinehaufen. Sie ist 5 und ihr Freund ist vor einer Weile gestorben, also war sie ganz alleine. Die Besitzerin wollte sie nicht alleine halten und auch kein neues Meerli holen, und wie das scheinbar in letzter Zeit so läuft, jemand kennt meine Nachbarin und die erzählt direkt begeistert davon, wie ich mit meinen Tierchen umgehe. Und schwupps hab ich ein neues Fellmonster.
Cookie sieht aus wie mein erstes Meeri, nur den Wirbel hatte Arwen nicht. Ich muss lächeln wenn ich sie anschaue, denn sie erinnert mich an damals, als ich 17 war und begeistert stundenlang meinen Meeris zugeschaut habe, den ersten Haustierchen, die ich hatte.
Sie sitzt noch etwas ängstlich in ihrem neuen Zuhause, hat ihre neuen Mitbewohner (inklusive Katerkind) schon beschnuppert und eifrig Gurke gemampft.

Ich habe mir gestern irgendwann Dipi eingeworfen und dann auch relativ lange geschlafen. Heute war es dann zumindest etwas besser als gestern, zum Glück. Trotzdem will ich immer noch flüchten vor mir selber. Und schneiden. Oh wie gerne würde ich schneiden. Nur ein wenig. So ein kleines bisschen. Minimal. Aber genau das würde ja eh nicht funktionieren.
Immerhin habe ich heute mal halbwegs normal gegessen. Gefrühstückt, zwischendurch ein Schinken-Käse-Croissant gefuttert und heute Abend dann Spaghetti Bolognese. Gleich mache ich mir noch lecker Tee und versinke ein wenig unter meiner Decke auf dem Sofa mit DSDS und Dschungelcamp. Hirn aus und ein wenig ablenken lassen, bevor ich in mein Bett krabbel. Die Nacht mit Dipi war zwar nicht völlig ruhig, ich hab mich auch ein paar mal hin und her gewälzt, aber deutlich weniger als in den Nächten davor. Nur ist es ja auch keine Lösung, denn ich schlafe mit Dipi bis mittags und bin den ganzen Tag über gewaltig Matsch. Vielleicht wird es ja bald wieder besser.
Und nun tue ich mir einfach noch ein bisschen was Gutes.

 Wie wird man seinen Schatten los?
Wie lässt man alles hinter sich?
Wie jagt man sein Gewissen fort?
Wie flieht man vor dem eignen Ich?
Wie kann man flüchten
wenn man sich selbst im Wege steht?