Won’t forget these days – And I never thought I would 

#into18. Da ist es nun also, das neue Jahr. Wenige Stunden alt und mit jedem Moment, jedem Atemzug doch wieder ein wenig kürzer, so neu und doch wieder vergänglich.

Manche Momente haben etwas magisches. So oft der Jahreswechsel, doch mein Highlight in den letzten Stunden fand noch in 2017 statt.

Auf dem Weg zur besten Freundin, mit 200 Sachen über die heimische Autobahn fliegen und im Radio singen Fury in the Slaughterhouse Won’t forget these days. Ein Lied, welches nicht treffender sein könnte in solch einem Moment, begleitet es mich doch nun ins 12. Jahr. Damals war es Sommer, es war WM in Deutschland und ich war in der Klapse. Zum ersten Mal in meinem Leben, damals noch in der KiJu. Abseits davon war es der erste Sommer meines Lebens in Freiheit, der erste Sommer außerhalb des Lebens, dass ich in den Jahren davor führte, der erste Sommer weg von meinem Vater. Es war eine gute Zeit. Eine schmerzhafte, anstrengende und extreme, aber eben auch gute Zeit. Und damals sangen Fury in the Slaughterhouse Won’t forget these days, wurden damit zu meinem Hit des Sommers, wurden Teil meines Lebens und bis heute höre ich dieses Lied immer mal wieder und es bringt ein wenig Sommer, Sonnenschein und das Gefühl endlich ich sein zu können mit sich.

I close my eyes and wait
Till the wind blows round the corner
Bringing back the memories to me

Mit den Erinnerungen fliege ich also über die Autobahn, weg vom alten Jahr und in Richtung des neuen Jahres. Ein besonderer Moment auf den letzten Metern in 2017.

The choice made new each morning. Will you fight?

Ein neues Jahr mit vielen neuen Tagen, an denen es jedes Mal eine Wahl geben wird. Werde ich kämpfen? Kämpfen gesund zu sein, kämpfen frei zu sein, kämpfen für meine Geschichte, kämpfen um die Hilfe, die ich brauche. Und eigentlich ist es selten eine Frage, denn in den meisten Momenten ist klar, dass Aufgeben keine Option ist, vielleicht im Kopf manchmal, aber nicht in der Realität. Für die anderen Momente ist es jeden Tag, manchmal auch jede Minute aufs Neue ein Kampf, eine Entscheidung. Im letzten Jahr wurden diese Kämpfe weniger, aber sie sind dennoch da. Auch im neuen Jahr werden sie da sein. Aber vielleicht werden sie auch in diesem neuen Jahr ein wenig weniger werden.

Ich hoffe, dass ihr alle gut im neuen Jahr angekommen seid. Ich wünsche euch ein fantastisches neues Jahr voller Abenteuer, voller Mut und Stärke und gewonnener Kämpfe.

Es ist geschafft. Aus #welcometomidnight wird #into18. Ein weiteres Jahr, eine weitere Chance. Macht was draus! ♥️

There is still some time.

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Diese Worte hat Jamie Tworkowski (der Gründer von twloha) vor einem Jahr geschrieben, als er vom Suizid von Robin Williams erfuhr.
Ich habe sie seitdem oft gelesen, oft Halt daran gefunden. Und auch heute lese ich sie, atme tief durch und versuche weiter zu machen.
Der Tag war schön. Nach der Therapie bin ich kurz bei meinem Psychiater vorbei, weil Chrissie einen Termin hatte und ich sie drücken wollte. Daraus wurde dann mit ihr warten und dann doch noch zu ihr. Und es war so Balsam für die Seele. Die Hunde, Hasen kuscheln, Hühner mit Regenwürmern füttern, auf dem Hof nach Mikesch suchen und dabei Pferde und Ponys und Esel streicheln. Und Chrissie drücken.
Daheim habe ich noch eine Weile vor der Tür gesessen, das langsame Abkühlen der Luft genossen. Und dann bin ich auf dem Sofa eingeschlafen, gerade wieder wach geworden und in mein Bett getapst.
Langsam aber sicher bahnen sich fiese Hals- und Kopfschmerzen an, ich hab schon die letzten Tage gemerkt, dass ich anfange zu kränkeln. Hoffentlich ist es morgen besser.
Und nun hoffe ich, dass ich in dieser Nacht vor 5 Uhr einschlafen kann, zur Ruhe komme und meine Gedanken für ein paar Stunden aufhören mich zu quälen.

If you feel too much, there’s still a place for you here.

If you feel too much, don’t go.

If this world is too painful, stop and rest.

It’s okay to stop and rest.

If you need a break, it’s okay to say you need a break.

This life – it’s not a contest, not a race, not a performance, not a thing that you win.

It’s okay to slow down.

You are here for more than grades, more than a job, more than a promotion, more than keeping up, more than getting by.

This life is not about status or opinion or appearance.

You don’t have to fake it.

You do not have to fake it.

Other people feel this way too.

If your heart is broken, it’s okay to say your heart is broken.

If you feel stuck, it’s okay to say you feel stuck.

If you can’t let go, it’s okay to say you can’t let go.

You are not alone in these places.

Other people feel how you feel.

You are more than just your pain. You are more than wounds, more than drugs, more than death and silence.

There is still some time to be surprised.

There is still some time to ask for help.

There is still some time to start again.

There is still some time for love to find you.

It’s not too late.

You’re not alone.

It’s okay – whatever you need and however long it takes – it’s okay.

It’s okay.

If you feel too much, there’s still a place for you here.

If you feel too much, don’t go.

There is still some time.