There’s no escape, no 

Ich sitze auf dem Balkon, höre dem Regen zu und frage mich wie so oft, wie es soweit eigentlich kommen konnte. Was genau mir jetzt so den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Was es gerade im Moment so schwer macht. Und es sind so viele Antworten im Kopf und gleichzeitig auch gar keine.
Da ist aber vor allem was Wissen, dass es weitergehen muss. Irgendwie.
Gestern war es wieder schwer durchzuhalten, zu leben, zu atmen. Nun habe ich keine Klingen mehr, durfte gestern nicht von der Station, lebe dafür aber noch. Auch heute ist es noch schwer, aber ich versuche stark zu bleiben, mich nicht auf irgend eine Art zu verletzen.
Innerlich tut es furchtbar weh. Ich leide die ganze Zeit an der verdammten Ungerechtigkeit, dass ich kämpfen und stark sein muss und er einfach weitermacht mit seinem Leben. Vielleicht ist das auch noch etwas aus der Kategorie „Muss ich wohl einfach akzeptieren“.

It’s been years since our luck ran out and left us here 
Like broken mirrors 
Ten million shards of glass and tears 
But now we are awake enough to shatter what we hate 
Like broken mirrors 
Reflections of an unfamiliar face

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