Trotz all den Wolken und Regen vielleicht doch der Sommer des Lebens

Und dann sind es solche Tage wie heute, vor denen ich eigentlich totale Angst habe, die dann aber einfach wundervoll werden.
Angefangen hat es mit Tee in der Sonne mit einem Lieblingsmensch, ging weiter mit shoppen und bummeln.
Daheim kam ein Loch, der Anruf in der Klinik und Tina, die mit mir redet, mich aufbaut, und am Schluss ein „fühl dich gedrückt“ durchs Telefon schickt.
Und dann, ja… Zufall oder Schicksal? Ab und an habe ich bei Facebook geschaut, ob mein „kleiner Bruder“ dort rum turnt. Von Alex wusste ich, dass er lange gar kein Internet hatte. Er kannte Alex auch, aber von außerhalb der Pflegefamilie, er war ein Bekannter von ihm.
Jedenfalls habe ich heute auf gut Glück wieder mal seinen Namen eingetippt und schwupps – da war er.
Nun schreiben wir schon den ganzen Tag. Über das damals, über das heute. Er füllt damit einen Platz in meinem Herzen wieder, den er damals eingenommen hat und der lange leer war. 7 Jahre haben wir uns nicht mehr gesehen, gehört, gelesen. Wie bei so vielen brach der Kontakt ab nach meinem Wegzug, weil ich nicht die Kraft hatte.
Nun sitze ich bei meiner Mum, habe den Laptop auf dem Schoß und tippe, genieße, lächle.

Hallo, was geht?
Schön, dass wir uns sehen
Ich hab so viel erlebt

Hallo, schön schräg
Grad ist alles ganz schön okay
Hab‘ viel zu erzählen

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