Und die Zukunft ist am Ende, wenn du weiter vor ihr fliehst

Erste Tat am ersten Tag Klinik: mich in die andere Klinik schneiden.
Gestern war wohl doch einfach zu viel und zu heftig.
Nun bin ich rasierklingenlos, vermutlich ist das auch gerade einfach besser. Zweimal so heftig verletzt innerhalb von 3 Tagen habe ich mich glaube ich noch nie verletzt. Applaus. ._. (intrakutan bin ich aber zuvor noch nie genäht worden…)
Ich mag mich einfach nur vergraben, nie mehr raus kommen, einfach die Welt vergessen.
Aber das geht leider nicht. Also versuche ich einfach weiter zu machen. Am Freitag wollen der Psychologe und ich uns zusammen setzen, schauen wie es weiter geht, wie ich das hinkriege ohne ständig Fäden im Arm zu haben.
Ich muss mehr skillen, mehr versuchen Alternativen zu finden. So kann und darf es einfach nicht noch ewig laufen.

Du kannst fluchen, du kannst schreien, du wirst sehen, das hat keinen Zweck.
Die Zufriedenheit, den Aufstand, das Verstehen – ich würd’s dir gönnen.

Und immer muss es weitergehen.
Und immer muss es weitergehen.
Und immer muss es weitergehen, mein Freund.

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