und oft schauen wir dem Ganzen zu

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Es gibt immer wieder solche Momente, in denen ich mir nicht sicher bin, ob es nun gut anders oder schlecht anders ist. Vielleicht kann man das auch gar nicht so pauschalisieren, sondern es gibt eher einige Dinge, die gut anders sind und einige, die eben schlecht anders sind. Und dazwischen eine Menge Dinge, die eben anders anders sind, weder gut noch schlecht.
Seit dem Januar ist auf jeden Fall vieles gut anders geworden.
Der Moment in Februar, als ich voller Schläuche und Kabel neben piepsenden Geräten auf der Intensivstation aufgewacht bin war vermutlich der schlecht anders – Tiefpunkt. Aber auch das hat mich weiter gebracht und mir gezeigt, wo ich eigentlich nicht mehr hin möchte.
Einige der schönsten gut anders – Momente erlebe ich jeden Tag. Die quietschenden Meerchen, das schnurrende Katerkind. Seit es so furchtbar wurde sind diese Dinge anders geworden, die Fellknäule sind einfach bedingungslos da und bringen mich zum lächeln.

Heute war ich unterwegs, habe mir ein Festplattending gekauft, in das ich die Festplatten meines PCs, der sich Anfang des Jahres suizidiert hat, stecken kann um die ganzen Daten zu retten. Vor allem eine Menge Bilder. Also werde ich vermutlich morgen viel Zeit am Laptop verbringen, die Daten durchschauen, ausmisten und das wichtige auf die externe Festplatte packen. Danach kann ich die Festplatten formatieren und habe so quasi 2 neue externe Festplatten. Oder auch 3, wenn die die aus dem Netbook auch noch raus hole.
Außerdem war ich ein paar Bilder ausdrucken, vor allem das vom Katerkind finde ich so schön und will es aufhängen.

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Vielleicht räume ich bei der Gelegenheit morgen dann auch mal mein Handy auf. Ich habe 20 GB an Fotos und Videos drauf. Dabei habe ich die ganzen Irland-Bilder schon runter gezogen.

Gleich will ich noch ein wenig hoch zur Nachbarin, falls ich nicht auf der Bank festfriere beim Warten auf den Bus.
Es ist so schnell so kalt geworden, da komme ich gar nicht mit. Normalerweise bin ich nicht sonderlich verfroren, aber ich habe daheim in allen Räumen die Heizung aufdrehen müssen. Selbst im Schlafzimmer.
Das Umräumen war vielleicht nicht unbedingt von Vorteil, ich bin heute fast gar nicht aus meinem Bett gekommen und lag dann irgendwie plötzlich doch wieder drin. Obwohl das Bett sich ja nicht geändert hat finde ich es viel kuscheliger und bequemer als vorher. Nur das Katerkind ist nun im Zwiespalt, ob er oben auf der Fensterbank oder unten im Bett. Nach einigem hin und her hat er dann aber auf mir im Bett geschlafen.

Alles in allem war es ein guter Tag. Ich habe gekocht, ein wenig Haushalt gemacht, ein paar Dinge erledigt bekommen und werde ihn nun bei meiner Nachbarin ausklingen lassen.

Mich gibt es übrigens nun auch auf Facebook. Wer mag kann ja mal ein „gefällt mir“ da lassen. *klick mich*

Denn das ist dein Leben,
das ist wie du lebst
Warum du liebst und lachst und dich selbst nicht so verstehst
Warum du dir wieder so fremd bist in einer doch so hellen Zeit

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