Vom weitergeh’n

Vieles ist neu.

Ausbildung abgeschlossen. Erster richtiger Job. Alltagsleben mit unterschiedlichen Schichten. Ein neues „ich“, mit langer Zeit ohne Selbstverletzung.

 

Und vieles ist wie früher.

Angst vorm Versagen. Angst vor so vielem.

 

Dennoch: gerade ist es eigentlich gut, und bis auf ein paar Dinge, die in meinem Leben gerade meiner Meinung nach völlig verkehrt laufen, ist es gut und okay.

Ich fühle mich langsam an wie angekommen an meinem Platz in dieser Welt, und ja, auch von den Gefühlen her „erwachsen“. Vorher war es eher so ein Zwischending, weder noch, noch nicht auf eigenen Beinen stehen aber auch nicht völlig abhängig sein. Nun ist es ganz „Erwachsenenwelt“. Mit Arbeiten und Verantwortung. Manchmal fühle ich mich furchtbar überfordert. Oft habe ich einfach Angst nicht  „genug“ zu sein, schlechter als alle anderen, nicht gemocht. Vielleicht kriege ich es mit der Zeit auch noch hin da mehr Zuversicht in mich selbst zu finden.

Ja. Und wie so oft habe ich den Wunsch, wieder mehr zu schreiben. Vielleicht schaffe ich es ja echt mal wirklich. Ich werde mich bemühen, denn es tut mir gut und hilft, das Chaos in meinem Kopf zu sortieren, dass da manchmal einfach herrscht, besonders nach vollen und lauten Tagen.

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