Walk on with hope in your heart

Gerade versuche ich mich im positiv denken.
Auch, oder eher weil, ein Geschreibsel mich heute zum Nachdenken gebracht hat.
Dazu muss ich vorher aber wohl ein wenig ausholen. In der Therapie war es am Montag (mal wieder) Thema. Der eigene Weg. In meinem Leben war ich eigentlich bisher immer in irgend einer Art und Weise abhängig. Finanziell. Emotional. Whatever. Nicht, dass das unbedingt in allen Fällen schlecht gewesen wäre. Erst seit knapp einem Jahr versuche ich einen Weg zu finden, der mein Weg ist.

Und vielleicht führt dieser Weg eben von ganz unten aus wieder nach oben. Vielleicht musste ich so tief fallen, damit ich selber auch endlich einsehen kann, dass es wirklich schlimm war. Es. War. Schlimm. Punkt. Ohne mir da was schönzureden. Und vielleicht musste ich auch an diesen Punkt kommen um endlich eine „richtige“ Therapie zu machen, und zwar stationär. Genau die Therapie, die ich vor 7 Jahren machen wollte. Und wohl besser auch damals gemacht hätte.
Positive Dinge. Ich habe vieles über mich gelernt. Ich habe gelernt und gemerkt, wer und was in meinem Leben wirklich wichtig ist. Ich weiß, wer für mich da war in der scheiß Zeit, weiß welche Menschen ich auch weiterhin in meinem Leben haben will.
Positiv ist auch, dass ich besser weiß und sagen kann, was ich gerade brauche.
Warum es so furchtbar den Bach runter ging weiß ich immer noch nicht genau. Vieles kam zusammen, vielleicht hat es damit aber auch gar nichts zu tun. Vielleicht war es gut so, vielleicht hätte es auch ganz anders laufen können.
Positiv ist, dass ich immer noch lebe. Ich habe den Versuch dem ganzen ein Ende zu setzen überlebt.

Ich hab so viel positive Resonanz bekommen in den letzten Wochen. Ich glaube fest daran, dass die DBT gut tun wird. Dass es danach besser sein wird.
Weitergehen. Immer einfach weiter gehen.

When you walk through a storm, 
Hold your head up high, 
And don’t be afraid of the dark. 
At the end of a storm, 
There’s a golden sky, 
And a sweet silver song of a lark. 

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