Wenn’s dich anschreit und nicht loslässt

Nun liege ich in meinem Klinikbett. Der eine Arm brennt vom Finalgon, der andere tut vom Gummiband weh.
Und der Druck wird einfach nicht besser. Was würde ich nun geben für eine Rasierklinge, für die Möglichkeit mich zu verletzen.
Aber das fällt aus wegen is nich.
Also versuche ich durchzuhalten, zu skillen, mich abzulenken von den Gedanken. Einatmen, ausatmen. Es wird wieder besser.

Und ich habe Nickis Stimme in den Ohren, höre Jupiter Jones rauf und runter. Ich bin gespannt auf das neue Album, dass 2016 erscheinen soll. Bisher habe ich alle Alben, war auf so vielen Konzerten von ihnen, die vor ein paar Leuten damals und die in vollen Hallen später, aber wie es mit einer anderen Stimme ist kann ich mir noch nicht vorstellen. Trotzdem hat die Band definitiv eine Chance verdient.

Einatmen. Ausatmen.
Und trotz allem habe ich das Gefühl, dass ich es nicht schaffen werde. Dass es einfach nicht mehr gut werden wird. Dass ich es nicht schaffe zu kämpfen und stark zu sein.

Ich weiß im Moment ist’s ganz egal,
dass am Ende alles gut wird.
Da hat dein Herz auch keine Wahl,
wenn es pumpt obwohl dein Blut friert

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